Kirche

Zur Zeit ist die Kirche aufgrund der Sanierung der Säulen bis voraussichtlich zum Ewigkeitssonntag geschlossen.
Gottesdienste finden im großen Saal des Gemeindehauses statt.

Aus dem Kirchenführer:

Lage und Ortsgeschichte

Die Stadt Preußisch Oldendorf, seit 1975 staatlich anerkannter Luftkurort, liegt am Nordhang des Wiehengebirges zwischen Minden und Osnabrück an der Bundesstraße 65. Sie gehört zum Kreis Minden-Lübbecke im Land Nordrhein-Westfalen und besteht aus mehreren Stadtteilen mit vorwiegend ländlichem Charakter.

Nach der kommunalen Neugliederung im Jahre 1973 hat sie bei einer Flächengröße von ca. 70 qkm eine Einwohnerzahl von etwa 13000 Einwohnern.

1719 wurde der Gemeinde Oldendorf durch König Friedrich Wilhelm 1. das Stadtrecht verliehen. Als im Jahre 1815 die damalige Stadt Oldendorf als Teil Westfalens zum Königreich Preußen kam, erhielt sie das Beiwort „Preußisch“ Oldendorf im Unterschied zum nicht weit entfernten hannoverschen Oldendorf bei Melle oder anderen Orten desselben Namens.

Über die Gründung Oldendorfs als Ortschaft ist nichts bekannt, aber es besteht kein Zweifel, dass der ursprüngliche Ort Oldendorf auf eine über 1000jährige Geschichte zurückblicken kann. In einer alten bischöflichen Urkunde aus dem 10. Jh. wird die Kirche in „Aldenthorpe“ erwähnt. Es handelt sich um eine Urkunde des Bischofs Milo, der von 969 bis 996 Bischof von Minden war und darin unter anderem beurkundet, dass er einem gewissen Ritter Worad die Einkünfte aus mehreren bischöflichen Höfen und die „ecclesia in Aldenthorpe“, die Kirche in Oldendorf, zur Nutzung auf Lebenszeit geschenkt habe.

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