Start

Herzliche Einladung:

Konfirmanden-Unterricht 2024-2025:

Erste Unterrichtsstunde nach den Ferien:
23. August 2024

Anmeldeformular Konfi 2025

Vereinbarung zum Konfirmandenunterricht

Konfi-Kids 2024-2025
1. Treffen am 29. August um 16.00 Uhr

Hier geht es zur Anmeldung für die Konfi-Kids, die nach den Sommerferien starten:
Anmeldeformular Konfi-Kids 2024-2025

 

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Pr. Oldendorf

Die Stadt Preußisch Oldendorf liegt ganz im Norden des Landes Nordrhein-Westfalen im Mühlenkreis Minden- Lübbecke an der ostwestfälischen Grenze zu Niedersachsen. Auf einer Fläche von 70 km² leben 12.456 (31. Dez. 2023) Einwohner. Es herrscht ein ländlich kleinstädtisches Milieu mit guten Verkehrsanbindungen.

Die Position der Ev.- Luth. Kirchengemeinde Preußisch Oldendorf (bestehend aus den Ortsteilen Preuß. Oldendorf, Engershausen, Offelten, Getmold, Schröttinghausen und Harlinghausen mit 3110 Mitgliedern ( Stand: Juli 2024) wird im öffentlichen Leben als selbstverständlich wahrgenommen und sie ist wertgeschätzter Gesprächs- und Kooperationspartner von Stadtverwaltung, Schulen und Vereinen.

Unsere Kirchengemeinde besinnt sich auf eine lange Tradition bekennender Christen; der Pietismus des 17. Jahrhunderts und die Erweckungsbewegung Anfang des 19. Jahrhunderts haben bis heute ihre Spuren hinterlassen, unter anderem in der Gründung eines Rettungshauses für Kinder und Jugendliche, dem „Pollertshof“ im Jahre 1851, der als Freizeit- und Begegnungsstätte bis Ende 2019 genutzt wurde. 2023/24 wurde der Pollertshof abgerissen und das Gebiet überplant. In den nächsten Jahren soll hier ein Diakoniequartier entstehen.

Mit den Kirchengemeinden Holzhausen (1845 im Dez. 2022), Börninghausen (1326 im Dezember 2022) und Alswede (2967 im Dezember 2022) befindet sich unsere Kirchengemeinde in einer Region, die zu dem Kirchenkreis Lübbecke gehört. Diese Region wird in diesem Jahr mit den Kirchengemeinden Espelkamp und Isenstedt-Frotheim zum neuen Planungs- und Kooperationsraum Mitte mit ca. 15.000 Mitgliedern.


Aus eigenen Mitteln finanziert die Kirchengemeinde eine halbe Gemeindereferentenstelle.

Nach wie vor erfüllt unsere Gemeinde eine Zentralfunktion im Ort- mit einer großen, 500 Jahre alten Kirche (1200 Sitzplätze) und einem durch Gemeindekreise, öffentliches Leben und Schulklassen ausgelasteten Gemeindehaus. Zur Verwaltungsaufgabe der Gemeindeleitung gehören die Gebäude und Grundstücke der Kirchengemeinde (ein stillgelegtes Jugendzentrum, an dem einer der Kindergärten anschließt): Ein großer Friedhof mit Kapelle, zwei Pfarrhäuser (eines für Flüchtlinge genutzt), ein Begegnungszentrum (mit Tafel, Ev. Kleiderkammer und vielen sozialen Einrichtungen), ein Jugendheim, ein Gemeindehaus und das „Sondervermögen Pollertshof“. Die zwei evangelischen Kindergärten an drei Standorten sind ab 01.08.2009 in die kreiskirchliche Trägerschaft übergegangen, werden aber von der Gemeinde inhaltlich begleitet.

Das hauptamtliche Personal besteht aus z.Z. einem Pfarrer (Michael Weber), einer Gemeindereferentin mit einer halben Stelle (Anke Streilein-Rohdenburg), einer Sekretärin (Doris Blömker),  einem Friedhofswart (Thomas Vortmeyer) und einer halben Friedhofsmitarbeiterinnenstelle (Heike Vortmeyer) und ca. 25 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Kindergärten (im Trägerverbund). Nebenamtlich werden zwei Kirchenmusiker, eine Reinigungskraft und ein Hausmeister beschäftigt. Der Küsterdienst wird ehrenamtlich im Stellenumfang einer halben Stelle von Bernd Kammann versehen. Er wird von weiteren Ehrenamtlichen v.a. am Sonntag in der Vorbereitung und Durchführung der Gottesdienste unterstützt.

Aktuell befindet sich die Kirchengemeinde in der Haushaltssicherung!

Haushaltssicherung verhängt – Was das für die Kirchengemeinde bedeutet:

Seit Monaten informierten Pfarrer und Presbyterium über die schwierige finanzielle Lage, in der sich die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Preußisch Oldendorf befindet. Mit einigen anderen Gemeinden des Kirchenkreises ist jetzt auch Preußisch Oldendorf von der Haushaltssicherung betroffen.

Anfang Juli verhängte der Kirchenkreis die Haushaltssicherung für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Preußisch Oldendorf. Damit trat ein, was Pfarrer Michael Weber schon seit Monaten als mögliche Konsequenz der finanziellen Schieflage angekündigt hatte. „Alles, was Pflicht ist, läuft natürlich weiter, alles, was Kür ist, werden wir uns vorläufig nicht mehr erlauben können“, sagte er mit Blick auf die verhängte Haushaltssicherung. Vorerst wird die Kirchengemeinde deutliche Einsparungen vornehmen müssen, von denen auch das Personal betroffen ist. Welche Stellen in welchem Umfang betroffen sind, wird aktuell in persönlichen Gesprächen erörtert. Diese und weitere Einsparungen sind Teil des Sanierungskonzeptes, das die Kirchengemeinde nun vorlegen muss. Das Presbyterium arbeitet ein entsprechendes Konzept aus.

Nicht betroffen von den Einsparungen sind die Kindergärten, da sich diese in der Verwaltung des Trägerbundes befinden. Andere Gebäude hingegen werden nun von Maßnahmen des finanziellen Sanierungskonzeptes betroffen sein. Neben dem grundsanierten Küsterhaus, das vor der Corona-Pandemie als zukünftiges Jugendheim angedacht war und für das nun (gewerbliche) Mieter gesucht werden, rückt auch das Gemeindehaus wieder in den Fokus. Ein Verkauf hätte zu einer massiven Verbesserung der Situation beigetragen, ein entsprechendes Angebot an die Stadt Preußisch Oldendorf wurde auf Druck der Initiative zum Erhalt des Gemeindehauses zunächst zurückgezogen. Die angekündigten finanziellen Sicherheiten der Initiative sind bislang ausgeblieben, die finanzielle Lage der Gemeinde hat sich in der Zwischenzeit weiter verschärft. In der Konsequenz soll das Gemeindehaus bis Ende 2026 veräußert werden. Geplante Baumaßnahmen an anderen Gebäuden, insbesondere die Kirchturmsanierung, sind durch zweckgebundene Spenden und Förderungen refinanziert und werden nur aus diesem Grunde in der aktuellen Situation noch durchgeführt.

Wichtig ist neben strengen Einsparungen und einem durchdachten Sanierungskonzept jetzt auch der Zusammenhalt in der Gemeinde. So drastisch die Sparmaßnahmen wirken mögen und so sehr sie auch die Verantwortlichen in der Kirchengemeinde treffen, ist es wichtig zu verstehen, dass sie in der aktuellen Situation unumgänglich sind. „Wir müssen schauen, was wir jetzt tun können, damit wir zukünftig gut weitermachen können“, sagt Pfarrer Michael Weber. „In letzter Konsequenz dient die finanzielle Sanierung nicht dem Abbau der Gemeindestrukturen, sondern ihrem langfristigen Erhalt“, so Bernd Kammann.